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H. Anger's Söhne – Bohr- und Brunnenbaugesellschaft – seit 1863

Aktuelles

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Auftrag zu Forschungsbohrung in Erfurt

17. Juni 2013

Im Auftrag der Universität Jena teuft H. Anger’s Söhne aktuell die Forschungsbohrung Influins (Integrierte Fluiddynamik im Sedimentbecken) ab.

INFLUINS ist ein umfangreiches, interdisziplinäres Forschungsvorhaben der Universität Jena mit mehr als 50 beteiligten Wissenschaftlern, das die Bewegung von Flüssigkeiten und Gasen, sog. Fluiden, im Untergrund untersucht.


Weitere Projektpartner bei diesem wissenschaftlichen Forschungsvorhaben sind u. a.:

  • Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR)

  • Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ)

  • Max-Planck-Institut für Biogeochemie Jena (MPI-BGC)

  • Leibniz-Institut für angewandte Geophysik, Hannover (LIAG)

  • Institut für Photonische Technologien Jena e.V. (IPHT)

  • Thüringer Landesanstalt für Umwelt und Geologie (TLUG)

Voraussetzung für dieses Projekt ist eine Bohrung im Zentrum des Thüringer Beckens, die von Anger seit Mai 2013 nahe Erfurt erstellt wird. In dieser Bohrung und in deren Umgebung werden verschiedene Experimente durchgeführt, um das Verhalten verschiedene Fluidströme in unterschiedlichen Tiefenlagen zu erforschen.

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Unerlässlich für das Projekt sind Bohrkerne von extrem hoher Qualität, um möglichst detaillierte Informationen zur geologischen Entwicklung und der Gesteinsbeschaffenheit zu erhalten. H. Anger’s Söhne wurde aufgrund seiner langjährigen Erfahrung und Expertise, sowie der Vielzahl erfolgreicher Kernbohrungen, als Partner für die Erstellung der Bohrung in diesem komplexen Projekt ausgewählt.

„Das Angebot, die Forschungsbohrung und die wissenschaftlichen Arbeiten vor Ort anzuschauen, wurde von vielen Interessierten genutzt. Die angebotenen Führungen waren alle ausgebucht.“ (Annett Habisreuther, administrative Projektkoordinatorin INFLUINS)

In der Öffentlichkeit stößt die Forschungsbohrung ebenfalls auf ein äußerst großes Interesse. So konnten sich Interessierte im Juli während eines „Tags der offenen Bohrung“ durch die Bohranlage führen lassen und die ersten Ergebnisse anhand der gewonnenen Bohrkerne aus mehr als 300 Metern Teufe begutachten.

Erfahren Sie hier mehr über INFLUINS.